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Kornelia Wehlan,
Vorsitzende des Kreisverbandes Teltow-Fläming der Partei DIE LINKE

Aktuelles aus dem Kreisverband Teltow-Fläming
19. Februar 2012

Landesparteitag in Blossin

1. Tagung des 3. Landesparteitages der LINKEN Brandenburg

Unsere Delegierten aus Teltow-Fläming

"Ein tolles Ergebnis zum Start", freute sich Stefan Ludwig. Er ist also der neue Landesvorsitzende der LINKEN Brandenburg. Ludwig erhielt auf dem Landesparteitag in Blossin 98 Ja-Stimmen, 22 Nein-Stimmen und neun Enthaltungen. Das ist ein Stimmenanteil von 75,97%. Stefan Ludwig ist damit der Nachfolger von Thomas Nord, der nach sieben Jahren nicht mehr als Landeschef kandidieren wollte. Nord will sich künftig im Bundesvorstand der LINKEN engagieren. Bei seiner Verabschiedung erhielt Thomas Nord stehende Ovationen und war sichtlich gerührt. Zu den neuen vier stellvertretenden Landesvorsitzenden wurden Diana Golze, Gerlinde Krahnert, Norbert Müller und Thomas Domres gewählt. Neue Landesgeschäftsführerin in der Nachfolge von Maria Strauss ist Andrea Johlige und Landeschatzmeister bleibt (mit einem Wiederwahlergebnis von 100%!) Matthias Osterburg.

Die Wahl Ludwigs war der Höhepunkt des ersten Tages des Parteitages in Blossin. Zuvor hatten der nun ehemalige Landesvorsitzende Thomas Nord und der Finanzminister und stellvertretende Ministerpräsident, Helmuth Markov, die Erfolge in der rot-roten Regierung in Brandenburg verteidigt. DIE LINKE habe sich 2009 mit ihrem Wahlprogramm vorgenommen, einen Wandel einzuleiten, sagte Markov. „Wir sind auf dem Weg“, so Markov. Es sei aber auch klar gewesen, dass nicht alles auf einmal zu schaffen sei. „Dieses Rot-Rot tut Brandenburg gut. Wir regieren nicht mit, wir regieren“, erklärte Markov in Blossin unter großem Applaus.

Für Thomas Nord war es richtig, dass DIE LINKE 2009 erstmals Verantwortung in einer rot-roten Koalition übernommen hat. Damit konnte die Partei wesentlich mehr erreichen, als es in der Opposition möglich gewesen wäre, meinte Nord. „DIE LINKE ist die Partei der sozialen Frage und steht für soziale Gerechtigkeit“, so Nord, der auch für DIE LINKE als Mitmachpartei plädierte und das Umsetzen der Parteireform warb.

Der neue Landesvorsitzende Stefan Ludwig, verwies unter anderem auf das Vergabegesetz mit Mindestlöhnen bei öffentlichen Aufträgen und die Einstellung von 2.000 statt 1.250 Lehrern in den Schulen. Das seien Erfolge, die DIE LINKE vorzuweisen hat.

Der Parteitag versprühte bereits am ersten Tag eine Aufbruchstimmung. Es stehen in den beiden kommenden Jahren wichtige Wahlen an und dafür ist DIE LINKE nun gut aufgestellt.

Nach einer heftigen und überaus kontroversen wie emotionalen Energiedebatte am späten ersten Abend des Parteitages ging es am zweiten Tag des Parteitages deutlich ruhiger zu. Die Wahlergebnisse lieferten keine große Überraschung. Der vermeintliche Aufreger „Die Abschaffung des Brandenburger Verfassungsschutzes“ wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Zuvor hatte die Bundesvorsitzende der LINKEN, Gesine Loetzsch, zu den Delegierten geredet. Sie forderte eine Mitsprache bei der Kandidatenfindung für den Posten des Bundespräsidenten ein. DIE LINKE sei auch in der Bundesversammlung vertreten, erinnerte Lötzsch die Kanzlerin am Sonntag in Blossin. Merkel mache einen gravierenden Fehler, wenn sie bei der Kandidatensuche nur auf SPD und Grüne zugehe. Damit verbreite Merkel an fünf Millionen Wähler die Botschaft: 'Ihr gehört nicht dazu.'

Kerstin Kaiser, die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag Brandenburg mahnte in ihrer Grundsatzrede an: "DIE LINKE. Brandenburg soll sich nicht im Machbaren einrichten. Wir verändern Brandenburg!" Kaiser hielt eine engagierte Rede und bekam viel Zustimmung. Sie skizzierte zudem den Stand der Leitbilddebatte. "Mit der Leitbilddebatte stärker werden!", forderte Kaiser.

Zum Abschluss des Parteitages bedankte sich der neue Landesvorsitzende Stefan Ludwig bei allen Delegierten und Gästen für die konstruktive Arbeit und den intensiven politischen Debatten in Blossin. „Wir freuen uns auf zwei Jahre Arbeit“, so Ludwig.

Besonders gefreut haben wir uns über die Wahl von Felix Thier aus unserem Kreisverband in den Landesvorstand der LINKEN Brandenburg.

Die Wahlergebnisse

Unsere große Bildergalerie

zurückliegende Meldungen aus unserem Kreisverband
19. Februar 2012 DIE LINKE. Teltow-Fläming

Landesparteitag in Blossin

1. Tagung des 3. Landesparteitages der LINKEN Brandenburg Mehr...

 
27. Januar 2012 DIE LINKE. Teltow-Fläming

27. Januar - Holocaust-Gedenktag

Mahnendes Gedenken auch in der Stadt Luckenwalde Mehr...

 
20. Januar 2012 DIE LINKE. Teltow-Fläming

Neujahrsempfang des Landkreises

Teltow-Fläming lud in diesem Jahr unter dem Thema "Gesundheit" ein. Mehr...

 
15. Januar 2012 DIE LINKE. Teltow-Fläming

Gedenken an Rosa und Karl

Alljährliches mahnendes Erinnern an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht Mehr...

 
3. Januar 2012 DIE LINKE. Teltow-Fläming

Zwei Jahre Kooperation in TF - erfolgreich und sachorientiert!

Im Dezember 2009 wurde die Kooperationsvereinbarung zwischen den Fraktionen SPD/Bündnis 90/die Grünen, LINKE, FDP und Bauernverband im Landkreis Teltow-Fläming unterzeichnet. Zu den Ergebnissen von zwei Jahren Kooperationsarbeit erklärt die Kreis- und Kreistagsfraktionsvorsitzende der LINKEN Teltow-Fläming, Kornelia Wehlan: Mehr...

 

Weiter zurückliegende Meldungen finden Sie in unserem Archiv.

18. Dezember 2011

Parteiprogramm beschlossen

Mitglieder bevoten das Erfurter Programm positiv

Nun ist es amtlich: Mit einer Mehrheit von fast 96 Prozent ist unser Parteiprogramm durch den Mitgliederentscheid bestätigt worden. Wir hatten uns vier Jahre nach unserer Gründung auf dem Erfurter Parteitag im Oktober diesen Jahres ja ein erstes Grundsatzprogramm gegeben. An der Abstimmung beteiligten sich knapp 49 Prozent der Mitglieder. Von den 34.199 abgegebenen Stimmen waren 34.160 Stimmen gültig. Mit Ja stimmten 32.728 Mitglieder, das sind 95,81 Prozent. Mit Nein stimmten 668 Mitglieder oder 1,96 Prozent. Es gab 764 Enthaltungen. Damit ist das Erfurter Programm beschlossen.

27. Oktober 2011

Aktuelle Stunde zu unserem Parteiprogramm

Union und FDP verlangten Debatte im Bundestag zu unserem beschlossenen Programm

Auf Verlangen von CDU/CSU und FDP hat sich der Bundestag in einer Aktuellen Stunde unter dem Titel "Demokratischer Sozialismus und soziale Marktwirtschaft im Grundsatzprogramm der LINKEN" mit dem Parteiprogramm befasst, dass DIE LINKE gerade beschlossen hat.

Dabei waren Worte wie "Massenvernichtung von Menschen" durch den Sozialismus, dass man in der DDR "20 Jahre auf ein Auto wartete", "Planwirtschaft, Dirigismus, Enteignung und Unfreiheit" oder auch "Scheiß der da beschlossen wurde" und "Verleumdungstaktik und Hohn auf alle Mauertoten", "Zwangsadoptionen, Folter, Todesstrafe - das war ihr System" sowie Vergleiche mit der Sowjetunion, Nordkorea und Kuba, oder auch "Putschistin die gegen die erste junge, neue Demokratie geputscht hat" in Richtung Rosa Luxemburgs gängige Wortwahl der Koalition. Das Programm wäre "reaktionär, geschichtsverklärend, revanchistisch, relativistisch", wir würden "Dampfhammer unserer Sturmtruppen" einsetzen und unser Programm hat den "gleichen Fortschrittsgeist wie die heilige Inquisition". Das waren die vorgebrachten Argumente und somit äußerst passend zur stellenweise wie eine Hexenjagd anmutenden Debatte - auch wenn dieses Wort dem Ereifern und in Rage reden von Seiten der schwarz-gelben Fraktionen dem wohl nicht mehr sehr nahe kommt.

Wir veröffentlichen einen Videomitschnitt der gesamten Debatte. Für DIE LINKE spricht Stefan Liebich ab Minute 17:15.

Video auf youtube

23. Oktober 2011

Wir haben ein Parteiprogramm.

Erfurter Parteitag (2. Tagung des 2. Parteitages)

Die 2. Tagung des 2. Parteitages - der Erfurter Parteitag - hat vom 21. bis 23. Oktober 2011 in Erfurt stattgefunden. Im Mittelpunkt des Parteitages stand die Beratung und Beschlussfassung über ein neues Parteiprogramm, das dann durch einen Mitgliederentscheid bestätigt werden wird. Außerdem befasste sich der Parteitag mit Satzungsfragen sowie verschiedenen Ordnungen der Partei.

Eine Kurzübersicht zum Programm finden Sie hier.

Alles weitere zum Parteitag ist auf den Internetseiten der Bundespartei zu finden.

Linke Argumente gegen Rechte Hetze

Thilo Sarrazins Rassismus und die Krise

"Thilo Sarrazin hat in den vergangenen Wochen mit umstrittenen Aussagen über Muslime und Migranten für Aufsehen gesorgt. Nach öffentlicher Kritik trat er als Bundesbank-Vorstand zurück, bekommt nun aber 1000 Euro zusätzlich zu seinem monatlichen Gehalt. Die SPD prüft derzeit ein Parteiausschlussverfahren. Von der Bild-Zeitung wird er nun als Märtyrer gegen »die politische Klasse« inszeniert.1 Als einer, der es wagt, »schonungslos (…) die Bedrohung der deutschen Gesellschaft« durch die muslimischen Migranten zu analysieren.2

Bild und Spiegel sichern Sarrazins Thesen eine maximale öffentliche Aufmerksamkeit. Denn für neoliberale Medien und rechte Politiker kommen sie zur rechten Zeit: Die Debatte darüber wird genutzt, um von der öffentliche Diskussion über die größte neoliberale Kürzungsoffensive seit der Agenda 2010 abzulenken.

Diese Broschüre zeigt, dass Sarrazins vermeintlich »knallharte Analyse«3 mit »Zahlen, Daten, Fakten«4 (Bild) einer Überprüfung nicht standhält. Sie leistet zudem einen Beitrag dazu, den »neuen Rassismus« von Sarrazin & Co. und die gesellschaftliche Funktion seiner Sündenbock-Hetze zu verstehen."

Aus dem Vorwort der Broschüre

Broschüre als pdf-Datei (1,3 MB)

Da war doch noch was ...

Auch wenn die Streiks vorbei sind - wir bleiben bei unserer Forderung! Und das S-Bahn-Chaos in Berlin hat uns bestätigt:

                                           Öffentlich! Weil´s wichtig für alle ist.